Sprechstunde Vollnhals

Aus gesundheitlichen Gründen muss die Sprechstunde von Sven Vollnhals am 28. Juli 2015 leider entfallen.

Publiziert am: 27. Juli 2015. Abgelegt unter Lehre

Sprechstundenzeiten in der vorlesungsfreien Zeit

Während der vorlesungsfreien Zeit werden die folgenden Sprechstunden angeboten:

  • Prof. Dr. Thorsten Faas: 10.09., 14:00 bis 16:00 Uhr (weitere Termine nach Vereinbarung); Bitte melden Sie sich per Doodle an.
  • Apl.-Prof. Dr. Siegfried Schumann: nach Vereinbarung
  • Johannes N. Blumenberg, M.A.: 12.08., 23.09. und 14.10., 14:00 bis 15:00 Uhr
  • Benjamin Sack, M.A.: nach Vereinbarung
  • Dipl.-Soz.-Wiss. Sven Vollnhals, B.Sc.: 28.07., 08.09. und 06.10., 14:00 bis 15:00 Uhr

Das Sekretariat des Bereichs ist dienstags und mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Ruf abgelehnt

Thorsten Faas hat den Ruf auf die Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland“ an der Universität Jena abgelehnt und bleibt somit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhalten.

Publiziert am: 16. Juli 2015. Abgelegt unter Allgemein

Sprechstunde Sack

Aus organisatorischen Gründen findet die Sprechstunde von Benjamin Sack ab sofort freitags von 14:00 bis 15:00 Uhr im Raum 04-448 (Jakob-Welder-Weg 12) statt.

Publiziert am: 13. Juli 2015. Abgelegt unter Lehre

Expertenworkshop „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Kommunikations- und Informationstechnologie“

expertenworkshopAm 29. Juni 2015 fand in Köln beim Meinungsforschungsinstiut YouGov der Zwischenworkshop des Projekts „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Kommunikations- und Informationstechnologie“ statt. Ziel des Workshops war es, die Erkenntnisse des Auftaktworkshops zu vertiefen, vor allem erste Ergebnisse aus Umfragen zu präsentieren, die im Rahmen der Hamburger Bürgerschaftswahl durchgeführt wurden. Hierdurch sollten neue Impulse mit Blick auf die anstehende Bevölkerungsumfrage gesammelt werden, die den Kern des Forschungsprojekts darstellt.

Nach einer kurzen Begrüßung und einleitenden Worten von Holger Geißler, Vorstand bei YouGov Deutschland und Praxisexperte des Projekts, stellte Prof. Dr. Thorsten Faas als Projektleiter zunächst das Forschungsprojekt und seine zentralen Fragestellungen vor. Anschließend präsentierten Thorsten Faas und Benjamin Sack, Stipendiat und Mitarbeiter innerhalb des Forschungsprojekts, Ergebnisse zur Nutzung sozialer Netzwerke im Kontext der Hamburger Bürgerschaftswahl. Durch die Auswertung getrennter Befragungen von Kandidatinnen und Kandidaten einerseits und Wählerinnen und Wählern andererseits wurde deutlich, dass die Ansprüche und Erwartungen sowie die eingeschätzte Relevanz an und von sozialen Netzwerken einer großen Diskrepanz unterliegen. Während Kandidatinnen und Kandidaten der Social Media-Nutzung durch Facebook und Twitter innerhalb des Wahlkampfes eine recht hohe Relevanz zu schrieben, wurden diese Informationsquellen von Bürgerinnen und Bürgern in erheblich geringerem Maß tatsächlich verwendet.

Daneben konnten erste Ergebnisse des Vergleichs zwischen dem Nutzungsverhalten von Twitter und Facebook präsentiert werden. Demnach zeigt sich auch im Rahmen der Hamburger Bürgerschaftswahl, dass es eine Hemmschwelle bei verschiedenen Aktivitäten gibt. Mit größerem Aufwand, beispielsweise das eigene Verfassen eines 'Posts' oder 'Tweets', sinkt die politische Nutzung sozialer Medien. Ein niedriger Aufwand, wie das Klicken des „Gefällt mir“-Buttons dagegen führt zu mehr politischer Nutzung.

Auf Basis dieser ersten Befunde wurde im zweiten Teil des Workshops angeregt diskutiert. Hier kam unter anderem erneut Valentina Kerst, Co-Vorsitzende des Vereins D64 und Geschäftsführerin der Strategischen Internetberatung topiclodge.Köln, zu Wort, die auch schon als Teilnehmerin der Podiumsdiskussion im Auftaktworkshop am 9. März 2015 zu Gast war. Neben der aufgezeigten Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von sozialen Netzwerken durch Kandidatinnen und Kandidaten und der faktischen Nutzung durch die Wählerinnen und Wähler wurde dabei vor allem über die Frage diskutiert, ob die sozialen Netzwerke die Politikverdrossenheit abbauen können und Bürgerinnen und Bürger wieder motivieren und mobilisieren können am politischen Prozess teilzunehmen oder ob soziale Medien vorrangig nur von politisch sehr interessierten Personen verwendet werden und sich die Hoffnung der Revitalisierung politisch Entfremdeter somit nicht erfüllt. Aus dieser Diskussion nahmen die Projektverantwortlichen erneut interessante und wichtige Impulse für die weitere Arbeit an dem Projekt auf.

Sprechstunden Prof. Faas entfallen am 14. und 21. Juli 2015

Aus organisatorischen Gründen müssen die Sprechstunden von Prof. Dr. Thorsten Faas am 14. Juli 2015 sowie am 21. Juli 2015 leider entfallen. In dringenden Fällen nehmen Sie bitte Kontakt per E-Mail (thorsten.faas [at] uni-mainz.de) auf.

Publiziert am: 7. Juli 2015. Abgelegt unter Lehre

Publikation: Economic Voting im Kontext der Fernsehdebatte 2013

pub_wkwIn einer neuen Publikation gehen Thorsten Faas und Jürgen Maier der Frage nach, ob und wie sich das Fernsehduell 2013 zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück auf ein mögliches „Economic Voting” ausgewirkt hat – was tatsächlich auch der Fall gewesen ist. So hat es etwa dazu geführt, dass die wahrgenommene Verantwortung der Regierung für die eigene wirtschaftlichen Lage in stärkerem Maße davon abhing, wie diese Lage selbst bewertet wurde – gerade bei den Regierungsanhängern. Wenn sie ihre Lage als gut einschätzten, wirkte sich dies nach dem Duell stärker zugunsten der Kanzlerin aus als zuvor. An dieser Stelle also war die Kanzlerin durchaus erfolgreich. Zudem führte das Duell zu einer Normalisierung: Während nämlich vor dem Duell noch einige Effekte und Muster zu beobachten waren, die nicht im Einklang mit den theoretischen Erwartungen standen (so war etwa kein direkter Effekt der Wahrnehmung der allgemeinen Wirtschaftslage auf die Regierungszufriedenheit zu beobachten), so entsprach das Muster nach der Debatte deutlicher den Erwartungen. Das Duell als Großereignis hat offenkundig dazu geführt, diese Muster zu etablieren – was insgesamt zeigt, dass auch economic voting nichts „Natürliches“ ist, sondern konstruiert und etabliert werden muss, gerade auch im Umfeld von TV-Duellen.

  • Thorsten Faas, Jürgen Maier: Wahrnehmungen der Wirtschaftslage, Zuschreibungen von Verantwortung und die Auswirkungen auf das Wahlverhalten im Kontext der Fernsehdebatte Merkel-Steinbrück 2013, in: Heiko Giebler, Aiko Wagner (Hrsg.): Wirtschaft, Krise und Wahlverhalten, Baden-Baden: Nomos, S. 237–266.