Mona Krewel @ JGU

Mona Krewel, Assistant Professor of Government, Cornell University, ist derzeit als Gastwissenschaftlerin im Bereich "Empirische Politikforschung" zu Gast. In ihrem Gastvortrag "How Do Campaigns Shape Candidate Image" ging sie der Frage nach, welche Schwerpunkte Kanzlerkandidaten in Wahlkämpfen eigentlich setzen sollten, inwieweit dies bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 der Fall war und ob sich in diesen Wahlkämpfen auch dynamische Veränderungen der Kandidatenimages nachweisen lassen. Vielen Dank für den spannenden Vortrag! 🙂

Roadshow des Bereichs

Der Bereich "Empirische Politikforschung" war jüngst auf verschiedenen Konferenzen mit verschiedenen Papieren präsent. Im Rahmen der Jahrestagung der Sektion "Methoden" der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) in Mainz hat Holger Reinermann einen Vortrag zum Thema "A survey experiment on the contents and understanding of the left-right dimension" gehalten, Arndt Leininger zum Thema "A Länder-based Forecast of the 2017 German Bundestag Election" gesprochen. Bei der Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises „Wahlen und politische Einstellungen“ war Holger Reinermann mit seinem Paper erneut präsent, Thorsten Faas hat einen Vortrag zum Thema "Social Identity goes Economic Voting" gehalten.

Studentische Hilfskräfte gesucht

Für die TV-Duell Studie zur Bundestagswahl 2017 sucht der Bereich „Empirische Politikforschung“ (Prof. Dr. Thorsten Faas) am Institut für Politikwissenschaft für den Zeitraum vom 1.8.2017 bis 15.10.2017

vier studentische Hilfskräfte (15 Stunden/Woche).

 
 

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Rekrutierung der Probanden für die Studie (insbesondere Betreuung der TV-Duell Hotline)
  • Erfassung von Fragebögen
  • Betreuung und Koordination der Probanden am Abend des TV-Duells
  • Unterstützung bei der Projektplanung und -auswertung

Voraussetzungen:

  • Student/in der Politikwissenschaft oder eines verwandten Studienfachs
  • Überdurchschnittliche Studienleistungen
  • Selbstständiges, präzises und zuverlässiges Arbeiten sowie Teamfähigkeit
  • Offene und gewinnende Art
  • Sehr gute Kenntnisse in der Dateneingabe mit Excel sowie im Umgang mit Microsoft Office
  • Gute Kenntnisse im Umgang mit Stata
  • Verfügbarkeit für den ganzen Monat August und die erste September-Woche, anschließend (halb-)tageweise Verfügbarkeit ab der zweiten Septemberwoche

Wir bieten:

  • Spannende Einblicke in eine von der DFG geförderte Studie, die Teil der German Longitudinal Election Study (GLES) ist
  • Ein angenehmes und motivierendes Arbeitsumfeld
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Zeugnisse, Notenübersicht) bis zum 25. Juni in elektronischer Form an Simon Richter (E-Mail: simon.richter@politik.uni-mainz.de, Tel.: 06131 – 39-38463).

Neue Publikation in Electoral Studies erschienen

Ein Aufsatz von Arndt Leininger und Lea Heyne (Universität Zürich) mit dem Titel "How representative are referendums? Evidence from 20 years of Swiss referendums" wurde bei der Fachzeitschrift "Electoral Studies" publiziert.

In ihrem Beitrag werten Lea und Arndt aggregierte Referendumsbefragungen aus, die Volksabstimmungen in der Schweiz zwischen 1981 und 1999 abdecken.

Das besondere an diesen Erhebungen ist, dass auch NichtwählerInnen über ihre Meinung zu den Themen des Referendums befragt wurden. Ein Vergleich der Meinungsmehrheiten in den Erhebungen gegen die tatsächlichen Referendumsergebnisse zeigt, dass die Repräsentativität der Referenden sowohl mit der Wahlbeteiligung als auch im Laufe der Zeit leicht ansteigt.

Allerdings finden sie nur wenige Fälle, in denen das Ergebnis auch bei 100%iger Wahlbeteiligung anders ausgefallen wäre. Unsere Ergebnisse decken sich mit vergleichbaren Studien zu Wahlen: Eine höhere Wahlbeteiligung ändert Stimmanteile leicht ändert aber nicht, wer gewinnt. In der Gesamtschau kommen Lea und Arndt zu dem Schluss dass die Direkte Demokratie politische Repräsentation in der Schweiz eher verbessert.

Hier geht es zum Beitrag.