Neue Publikation in Electoral Studies erschienen

Ein Aufsatz von Arndt Leininger und Lea Heyne (Universität Zürich) mit dem Titel "How representative are referendums? Evidence from 20 years of Swiss referendums" wurde bei der Fachzeitschrift "Electoral Studies" publiziert.

In ihrem Beitrag werten Lea und Arndt aggregierte Referendumsbefragungen aus, die Volksabstimmungen in der Schweiz zwischen 1981 und 1999 abdecken.

Das besondere an diesen Erhebungen ist, dass auch NichtwählerInnen über ihre Meinung zu den Themen des Referendums befragt wurden. Ein Vergleich der Meinungsmehrheiten in den Erhebungen gegen die tatsächlichen Referendumsergebnisse zeigt, dass die Repräsentativität der Referenden sowohl mit der Wahlbeteiligung als auch im Laufe der Zeit leicht ansteigt.

Allerdings finden sie nur wenige Fälle, in denen das Ergebnis auch bei 100%iger Wahlbeteiligung anders ausgefallen wäre. Unsere Ergebnisse decken sich mit vergleichbaren Studien zu Wahlen: Eine höhere Wahlbeteiligung ändert Stimmanteile leicht ändert aber nicht, wer gewinnt. In der Gesamtschau kommen Lea und Arndt zu dem Schluss dass die Direkte Demokratie politische Repräsentation in der Schweiz eher verbessert.

Hier geht es zum Beitrag.

Dieser Artikel wurde am 7. Juni 2017 publiziert und unter Allgemein, Forschung abgelegt.