Rückblick auf den Vortrag von Eveline Lemke

Eveline LemkeAm 04.11. war Eveline Lemke, stellvertretende Ministerpräsidenten und Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung in Rheinland-Pfalz, Gast an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz. Mit einem Vortrag zu den Grünen im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf 2016 gestaltete sie damit den Auftakt der Ringvorlesung der Fachschaft Politikwissenschaft. In ihren Ausführungen zeichnete sie den Weg der Grünen in Rheinland-Pfalz von einer kleinen Gruppe überzeugter Politikerinnen und Politiker in der außerparlamentarischen Opposition bis hin zu ihrem Wirken in Regierungsverantwortung nach. Nicht nur die Mannschaftsstärke habe sich seitdem erhöht, auch die Zugänge zu Informationen und Instrumenten der Politischen Kommunikation sind seitdem leichter geworden – ohne Leidenschaft zur Politikgestaltung hat all dies aber wenig Wert, auch das machte Frau Lemke in ihrem Vortrag deutlich. Im Anschluss daran nahm sie sich den Beiträgen der zahlreich erschienen Zuhörerinnen und Zuhörer an. Diese reichten von Fragen zu einer möglichen Koalition nach der Landtagswahl am 13. März 2016, eventuellen Plänen zu Infrastrukturprojekten in Rheinland-Pfalz bis hin zu Fragen der Hochschulfinanzierung, von der auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz betroffen ist.

Für Ihren Besuch auf dem Campus, ihren spannenden Vortrag und ihre Offenheit bei der Diskussion danken wir Frau Lemke sehr herzlich. Den zahlreich erschienen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern seien schon jetzt die weiteren Veranstaltungen zur Landtagswahl 2016 empfohlen, die es in diesem Semester an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geben wird. Das Programm finden Sie hier. Wir freuen uns auch dann wieder über Ihr Kommen!

Publiziert am: 8. November 2015. Abgelegt unter Konferenzen

Abschlussveranstaltung „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“

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Am 18. November findet in Berlin (in der dortigen Landesvertretung Hamburgs) die Abschlussveranstaltung zum Projekt „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologien“ statt.

Politische Kommunikation verändert sich: Während klassische Massenmedien zunehmend unter Druck geraten, ihre Qualität infrage gestellt und ihnen Vertrauen entzogen wird, gewinnen soziale Online-Netzwerke, allen voran Facebook, an Bedeutung. So ist zumindest die öffentliche Wahrnehmung – empirische Studien dazu gibt es kaum. Dabei mangelt es nicht an spannenden Fragen: Wie informieren sich Menschen heute über das politische Geschehen? Welchen Quellen vertrauen sie? Wie vielfältig sind die Informationen, die sie erreichen? Antworten auf diese Fragen sind von zentraler Bedeutung für unsere Demokratie, denn sie braucht vielfältige Medien, denen Menschen vertrauen.

Um solche Antworten gerade mit Blick auf neue Medien zu finden, haben wir jüngst eine bundesweite Umfrage durchgeführt, die frühere Umfragen aus den Jahren 2013 und 2014 zum Themenkomplex „Politische Kommunikation und Social Media“ fortschreibt. Inzwischen haben wir die Teilnehmer der Studie fünf Mal zu ihrer „politischen Kommunikation“ befragt. Am 18. November werden wir die zentralen Ergebnisse des Projekts im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentieren und anschließend mit Gästen diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein

am 18. November 2015
von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
in der Hansestadt Hamburg, Vertretung beim Bund
Jägerstraße 1-3,
10117 Berlin.

Um Anmeldung bis zum 8. November 2015 an thorsten.faas@uni-mainz.de oder sack@politik.uni-mainz.de wird gebeten.
 
 
Programmablauf (siehe auch Flyer der Abschlussveranstaltung)

18.00 – 18.05 Uhr: Beginn

18.05 – 18.15 Uhr: Hintergrund des Projekts
Holger Geißler (Vorstand YouGov Deutschland & Projektpate)

18.15 – 18.45 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse des Projekts
Prof. Dr. Thorsten Faas (Projektleiter, Universität Mainz)
Benjamin Sack (Projektmitarbeiter, Universität Mainz)

18.45 – 19.25 Uhr: Podiumsdiskussion mit
Holger Geißler (Vorstand YouGov Deutschland)
Dr. Jasmin Siri (LMU München)
Prof. Dr. Thorsten Faas (Projektleiter, Universität Mainz)
Alexander Schweitzer (Vorsitzender SPD-Fraktion RLP & Projektpate)

Moderation: Dr. Christian Krell (Friedrich-Ebert-Stiftung)

19.25 – 19.30 Uhr: Closing Statement
Prof. Dr. Frank Decker (Wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie)

19.30 Uhr: Ausklang bei Fingerfood und Getränken

 
Weitere Informationen zum Projekt und zur Abschlussveranstaltungen finden Sie auch auf der Projektseite sowie im Programmflyer.

Expertenworkshop „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Kommunikations- und Informationstechnologie“

expertenworkshopAm 29. Juni 2015 fand in Köln beim Meinungsforschungsinstiut YouGov der Zwischenworkshop des Projekts „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Kommunikations- und Informationstechnologie“ statt. Ziel des Workshops war es, die Erkenntnisse des Auftaktworkshops zu vertiefen, vor allem erste Ergebnisse aus Umfragen zu präsentieren, die im Rahmen der Hamburger Bürgerschaftswahl durchgeführt wurden. Hierdurch sollten neue Impulse mit Blick auf die anstehende Bevölkerungsumfrage gesammelt werden, die den Kern des Forschungsprojekts darstellt.

Nach einer kurzen Begrüßung und einleitenden Worten von Holger Geißler, Vorstand bei YouGov Deutschland und Praxisexperte des Projekts, stellte Prof. Dr. Thorsten Faas als Projektleiter zunächst das Forschungsprojekt und seine zentralen Fragestellungen vor. Anschließend präsentierten Thorsten Faas und Benjamin Sack, Stipendiat und Mitarbeiter innerhalb des Forschungsprojekts, Ergebnisse zur Nutzung sozialer Netzwerke im Kontext der Hamburger Bürgerschaftswahl. Durch die Auswertung getrennter Befragungen von Kandidatinnen und Kandidaten einerseits und Wählerinnen und Wählern andererseits wurde deutlich, dass die Ansprüche und Erwartungen sowie die eingeschätzte Relevanz an und von sozialen Netzwerken einer großen Diskrepanz unterliegen. Während Kandidatinnen und Kandidaten der Social Media-Nutzung durch Facebook und Twitter innerhalb des Wahlkampfes eine recht hohe Relevanz zu schrieben, wurden diese Informationsquellen von Bürgerinnen und Bürgern in erheblich geringerem Maß tatsächlich verwendet.

Daneben konnten erste Ergebnisse des Vergleichs zwischen dem Nutzungsverhalten von Twitter und Facebook präsentiert werden. Demnach zeigt sich auch im Rahmen der Hamburger Bürgerschaftswahl, dass es eine Hemmschwelle bei verschiedenen Aktivitäten gibt. Mit größerem Aufwand, beispielsweise das eigene Verfassen eines 'Posts' oder 'Tweets', sinkt die politische Nutzung sozialer Medien. Ein niedriger Aufwand, wie das Klicken des „Gefällt mir“-Buttons dagegen führt zu mehr politischer Nutzung.

Auf Basis dieser ersten Befunde wurde im zweiten Teil des Workshops angeregt diskutiert. Hier kam unter anderem erneut Valentina Kerst, Co-Vorsitzende des Vereins D64 und Geschäftsführerin der Strategischen Internetberatung topiclodge.Köln, zu Wort, die auch schon als Teilnehmerin der Podiumsdiskussion im Auftaktworkshop am 9. März 2015 zu Gast war. Neben der aufgezeigten Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von sozialen Netzwerken durch Kandidatinnen und Kandidaten und der faktischen Nutzung durch die Wählerinnen und Wähler wurde dabei vor allem über die Frage diskutiert, ob die sozialen Netzwerke die Politikverdrossenheit abbauen können und Bürgerinnen und Bürger wieder motivieren und mobilisieren können am politischen Prozess teilzunehmen oder ob soziale Medien vorrangig nur von politisch sehr interessierten Personen verwendet werden und sich die Hoffnung der Revitalisierung politisch Entfremdeter somit nicht erfüllt. Aus dieser Diskussion nahmen die Projektverantwortlichen erneut interessante und wichtige Impulse für die weitere Arbeit an dem Projekt auf.

Zwischenworkshop zum Forschungsprojekt „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“

Am kommenden Montag, den 29. Juni 2015, findet bei YouGov, Gustav-Heinemann-Ufer 72, 50968 Köln von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr ein Zwischenworkshop zum gemeinsam mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) GmbH durchgeführten Forschungsprojekt „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“ statt. Im Rahmen des Workshops werden erste Ergebnisse auf Basis der anlässlich der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft 2015 gewonnenen Daten präsentiert.

Nähere Informationen sowie das Programm können dem Workshopprogramm entnommen werden.

Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“

Am 9. März 2015 erfolgte mit einem Auftaktworkshop der informelle Startschuss für das Forschungsprojekt "Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie", welches der Bereich Empirische Politikforschung in Kooperation mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) durchführt.
Nach einer Einführung in das Thema sowie einer Vorstellung der zentralen Forschungsfragen folgte eine angeregte Podiumsdiskussion, in deren Verlauf erste Fragen beantwortet und einige neue aufgeworfen wurden.

Ein etwas ausführlicherer Bericht zum Auftaktworkshop findet sich auch auf der Website der BAPP.

Rückblick: „Internet killed the TV-Star?“ – Fachtagung zur Zukunft(-sfähigkeit) des Fernsehens

mk14_beitragVorletzte Woche fand unsere Tagung „Internet killed the TV-Star?“ statt, die wir gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt „Medienkonvergenz“ organisiert haben. Bereits bei der Podiumsdiskussion zum Stellenwert des Fernsehens im Internetzeitalter am Donnerstag berührten die Referenten verschiedenste Aspekte des umfangreichen Themas. Die vertiefenden Panels, in denen die Referentinnen und Referenten zu Social TV, Connected TV, Data Driven TV und Post TV sprachen, boten Raum für weiterführende Analysen. Besonders freut uns, dass die Veranstaltungen an beiden Tagen bis auf den letzten Platz ausgebucht war und uns auch im Livestream viele Interessierte folgten. Das bestätigt uns wie aktuell und relevant das Thema ist. Wer die Vorträge der Referentinnen und Referenten noch einmal nachvollziehen möchte – sowohl die Präsentationen als auch die Vortragsvideos – findet diese nach und nach auf dieser Website unter dem Reiter Medienkonvergenz 2014. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Vortragenden für den interessanten Input sowie den vielen interessierten Zuschauern online und offline!

“Why Scotland voted ‘No’” – Rob Johns zu Gast in Mainz

rajohnsIm Rahmen des Institutskolloquiums war gestern Rob Johns von der University of Essex an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu Gast.

In seinem Vortrag mit dem Titel “Why Scotland voted ‘No’” führte Johns auf Basis von Meinungsumfragen aus, warum nach seinem Dafürhalten das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands vom 18. September 2014 mit Nein beantwortet wurde.

Einer der Hauptgründe hierfür ist, so Johns, in der Angst vor den Konsequenzen der Unabhängigkeit und weniger im (nicht) fehlenden Nationalstolz der Schotten begründet. Im Anschluss des Vortrages fand eine lebhafte Diskussion statt, in der Johns nochmal auf einige Details seiner Einschätzung einging. Hierbei wurde deutlich: Das Thema eines unabhängigen Schottlands ist noch längst nicht ad acta gelegt und wird im öffentlichen Diskurs bleiben.

Gastvortrag „Demoskopie: ihre Rolle und die methodischen Herausforderungen“

SchrothIn der Vorlesung „Statistik II“ von Thorsten Faas war gestern Dr. Yvonne Schroth – Vorstandsmitglied der Forschungsgruppe Wahlen e.V. – zu Gast und sprach dort über das Thema „Demoskopie: ihre Rolle und die methodischen Herausforderungen“.

Nachdem sie zunächst interessante Einblicke in ihre Arbeit bei der Forschungsgruppe Wahlen e.V. gegeben hatte, stellte sich Schroth den Fragen des interessierten Auditoriums. Dies stellte kritische Nachfragen zum Beispiel zu den Ausschöpfungsquoten und der Rolle der Demoskopie vor und am Wahlabend.

LIVESTREAM zur Tagung „Internet killed the TV-Star?“ am 27./28.11.2014

Die Fachtagung zur Zukunft(-sfähigkeit) des Fernsehens, die wir gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz und dem Institut für Publizistik ausrichten, ist an beiden Tagen bis auf den letzten Platz besucht. Wir bedanken uns für die große Resonanz! Auch freuen wir uns allen weiteren Interessierten - auch von weiter weg - einen Livestream zur Tagung anbieten können. Los geht's morgen um 17:30 Uhr. Klicken Sie doch mal rein, unter:
hd-livestream.de/pac_iframe.aspx

Weitere Informationen zur Tagung sowie den Programmablauf finden Sie hier.

PVS-Sonderheft 2015: “Politische Psychologie” – Autorentagung in Mainz

PVS Sonderheft 2014Drei Tage lang war Mainz in der vergangenen Woche die Hauptstadt der Politischen Psychologie. In Vorbereitung des PVS-Sonderhefts 2015, das sich genau diesem Themenfeld widmet und von Cornelia Frank, Harald Schoen und Thorsten Faas herausgegeben wird, wurden im Rahmen einer Autorentagung über 20 Papiere präsentiert und diskutiert. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben – und vor allem auch die Fritz Thyssen Stiftung, die Freunde der Universität Mainz sowie die DVPW, die mit ihrer Unterstützung die Tagung möglich gemacht haben!

Tagung: „Nach der EU-Wahl. Akteur/innen, Themen, Strategien“

Am 13. Juni 2014 fand in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eine Fachtagung zum Thema „Nach der EU-Wahl. Akteur/innen, Themen, Strategien“ statt. In diesem Rahmen analysierten und diskutierten Vertreter aus Politik, Politikwissenschaft - darunter auch Thorsten Faas - und Demoskopie die Begleitumstände und Folgewirkungen der Europawahl sowie Strategien und Innovationen im Wahlkampf.

Ein Rückblick auf die Tagung lässt sich nun auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung nachlesen.

Demokratiekonferenz Aargau 2014

Aargau 2014Am 5. Juni 2014 fand in Aarau eine gemeinsame Tagung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und des Kantons Aargau zur direkten Demokratie und Bürgerbeteiligung statt. Im Rahmen dieser hat Thorsten Faas einen Vortrag zur Finanzwirksamkeit direktdemokratischer Entscheide gehalten. Daneben standen weitere wichtige Fragen direkter Demokratie und deren Weiterentwicklung im Fokus.

Das Tagungsprogramm, sowie weitere Informationen zur Veranstaltung können auf der Website der Demokratiekonferenz abgerufen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, alle Vorträge - auch den von Thorsten Faas - noch einmal bei Youtube anzusehen.

#DuD14 – Videos auf YouTube

Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und EinflussfaktorenAm 10. April 2014 trafen sich Experten aus Medien, Politik, Demoskopie und Wissenschaft zur Fachtagung „Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und Einflussfaktoren“, die der Bereich Empirische Politikforschung zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ausrichtete.

Im Zentrum der Fachtagung standen die folgenden Leitfragen:

  • Wie ist es um das Verhältnis von Demokratie und Demoskopie bestellt, welche Wechselwirkungen und ggf. welche Abhängigkeiten bestehen?
  • Welchen Einfluss haben Meinungsumfragen auf die Politik (inhaltlich wie kommunikativ) und wie wird versucht, mit Zahlen Politik zu machen?
  • Welchen Einfluss hat die Demoskopie auf die politische Meinungsbildung in den Medien, in Parteien und im politischen Prozess?

Diese und andere Fragen werden auch in den Videos zur Tagung behandelt, welche ab sofort bei Youtube angesehen werden können.

Mehr Informationen zur Fachtagung lassen sich darüber hinaus dem Tagungsflyer und der Tagungswebsite entnehmen.

Tagungsankündigung: Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und Einflussfaktoren

Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und EinflussfaktorenUmfragedaten zu politischen Fragen sollen Auskunft darüber geben, was die Bevölkerung denkt und bewegt und wie es um die politische Stimmung im Land bestellt ist. Durch die Zunahme der Umfragen und die gleichzeitig steigende mediale Berichterstattung gewinnen die erhobenen Zahlen zunehmend auch an Bedeutung für den politischen Diskurs.

Diese Entwicklung ist der Ausgangspunkt der FachtagungDemokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und Einflussfaktoren“, die der Bereich Empirische Politikforschung zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 10. April 2014 in Berlin ausrichtet.

Im Zentrum der Fachtagung stehen folgende Leitfragen:

  • Wie ist es um das Verhältnis von Demokratie und Demoskopie bestellt, welche Wechselwirkungen und ggf. welche Abhängigkeiten bestehen?
  • Welchen Einfluss haben Meinungsumfragen auf die Politik (inhaltlich wie kommunikativ) und wie wird versucht, mit Zahlen Politik zu machen?
  • Welchen Einfluss hat die Demoskopie auf die politische Meinungsbildung in den Medien, in Parteien und im politischen Prozess?

Neben diesen übergreifenden grundsätzlichen Fragestellungen, die in Plenarforen debattiert werden, sollen in fünf Fachforen Spezialfragen vertieft werden.

Das detaillierte Programm kann auch dem Tagungsflyer entnommen werden. Anmeldungen zur Tagung sind ab sofort möglich.

Vortragsankündigung: GESIS Panel Roadshow 2013/2014

GESIS PanelProf. Dr. Michael Bosnjak, Teamleiter des GESIS Panels, wird am 05. Februar 2014 um 18:00 Uhr im Raum GFG 02-521 (Georg-Forster Gebäude) im Rahmen des Institutskolloquiums des Instituts für Politikwissenschaft und der GESIS Panel Roadshow das GESIS Panel vorstellen.

Das GESIS Panel ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes Omnibus Access Panel, das Sozialwissenschaftlern die Gelegenheit bietet, kostenfrei auf bevölkerungsrepräsentative Daten zurückzugreifen. Die voraussichtlich 4000 Panelisten umfassende Stichprobe ermöglicht es dabei beispielsweise kurzfristig und flexibel repräsentative Bevölkerungsdaten zu Einstellungen und Verhaltensweisen zu erheben, Wandlungsprozesse in der Bevölkerung zu erfassen und in Befragungsexperimenten Kausalhypothesen einer Prüfung zu unterziehen. Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen können sich darüber hinaus mit ihrem Forschungsvorhaben zur Aufnahme in das Panel bewerben.

Weitere Informationen zum Vortrag sowie zum GESIS Panel können Sie dem Flyer des Panels, der Vortragsankündigung sowie der Website www.gesis-panel.de entnehmen.

Tagungsvideos und Präsentationen der #mkbtw13

Screenshot YouTubeAuf der Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“ kamen Experten aus Wissenschaft, Medien, Parteien und Beratung zusammen, um den jüngst zurückliegenden Wahlkampf aus einer integrierten Perspektive zu beleuchten. Wir freuen uns über den Anklang, den dieses Konzept bei den Referenten und Tagungsgästen fand und möchten nun die vielen guten Gedanken, die während der Veranstaltung vorgetragen wurden, einem noch breiteren Kreis zugänglich machen.

Die Videos und Präsentationen, welche die Vortragenden dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben, finden Sie ab sofort im Register Referenten und Vorträge. Darüber hinaus können Sie unter der folgenden YouTube Playlist alle Videos ansehen. Allen Rezipienten wünschen wir viel Spaß mit dem Material!“

Rückblick auf die Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“

Vergangene Woche fand unsere Tagung "Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013", die wir gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Publizistik und mit Unterstützung des Forschungsschwerpunktes „Medienkonvergenz“ in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz durchgeführt haben. "Endlich reden wir nicht mehr über Online und Offline, sondern über Konvergenz", begeisterte sich Robert Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen) schon bei der Podiumsdiskussion zum Auftakt. Die vertiefenden Panels, in denen die Referentinnen und Referenten den Wahlkampf aus Sicht der Medien, Parteien und Wähler darstellen, boten Raum für weiterführende Analysen. Deutlich wurde vor allem eines: Das Denken in den Kategorien „Online“ und „Offline“ ist analytisch wertlos. Ob Online oder Offline – Wahlkampfstrategien sind als ganzheitliche Konzepte zu verstehen. Dass diese Perspektive bei Referentinnen und Referenten sowie Gästen verfing, freut uns sehr!

Tagung Medienkonvergenz

Wer die Vorträge der Referentinnen und Referenten noch einmal nachvollziehen möchte – sowohl die Präsentationen als auch die Vortragsvideos – findet diese nach und nach auf dieser Website unter dem Reiter Tagung Medienkonvergenz.
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Vortragenden für den interessanten Input sowie den vielen interessierten Zuschauern online und offline, für die eifrig geführten Diskussionen.

Tagungsankündigung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“

Medienkonvergenz im BTW-Wahlkampf 13Gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Publizistik und mit Unterstützung des Forschungsschwerpunkts "Medienkonvergenz" richtet der Bereich "Empirische Politikforschung" die Tagung "Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013" aus. Diese bringt Experten aus allen einschlägigen Bereichen – Wissenschaft, Medien, Politik und Zivilgesellschaft – zusammen, um diese Hochphase der politischen Kommunikation zu analysieren. Ziel ist es, gängige Trennungen in Medienkategorien und Akteure zu überwinden und den Wahlkampf aus einer integrierten Perspektive heraus zu beleuchten.

Die Tagung wird am 21. und 22. November 2013 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz stattfinden. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, wir bitten aber um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. November 2013, am besten per E-Mail.

Weitere Informationen zur Tagung können Sie unserer Seite unter der Rubrik "Tagung Medienkonvergenz", dem Flyer und dem Tagungsposter entnehmen. Bei Twitter ist die Tagung unter dem Hashtag #mkbtw13 vertreten.

Konferenz: Wahlkampf-Strategien 2013

Wahlkampf Strategien
Vom 11. bis 12. Juni, drei Monate vor der Bundestagswahl, werden die Wahlkampfmanager der Parteien und die Chefs der beauftragten Werbeagenturen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Piratenpartei auf einer Konferenz in Berlin ihre Strategien und Konzepte für den Wahlkampf 2013 präsentieren. Ergänzt werden die Vorstellungen dabei auch durch wissenschaftliche – unter anderem von Thorsten Faas - und journalistische Statements und Perspektiven. 

Im Zentrum werden hierbei die aktuellsten Trends moderner Wahlkämpfe stehen: Welche Rolle spielen soziale Medien und Spätentscheider bei der Wahl? Welche Stellung nehmen die Kandidaten ein? Und ist Negative Campaigning auch in Deutschland ein zunehmend relevantes Phänomen?
Um einem möglichst großen Zuhörerkreis die Teilhabe an der Konferenz zu ermöglichen, wird die Konferenz per Livestream übertragen. Den dazugehörigen Flyer können Sie hier abrufen.