Neue Publikation im „Blauen Band“

wahlen und wählerDavid Johann, Kathrin Thomas, Thorsten Faas und Sebastian Fietkau haben zum neuesten „Blauen Band“ zur Bundestagswahl 2013 einen Beitrag beigesteuert, in dem sie sich mit alternativen Messverfahren rechtspopulistischen Wählens (im Vergleich von Deutschland und Österreich) beschäftigen. Wahlen der jüngeren Vergangenheit, aber auch das Brexit-Referendum haben gezeigt, dass klassische Instrumente („Sonntagsfragen“) unter Umständen nicht optimal funktionieren. Die vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen, dass Alternativen vorhanden sind und vielsprechende Ergebnisse liefern.

David Johann, Kathrin Thomas, Thorsten Faas, Sebastian Fietkau: Alternative Messverfahren rechtspopulistischen Wählens im Vergleich: Empirische Erkenntnisse aus Deutschland und Österreich, in: Bernhard Weßels, Harald Schoen (Hrsg.): Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2013, Wiesbaden: SpringerVS, 2016, S. 447–470.

 

Kooperationen SWR und Empirische Politikforschung

Im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen haben sich mehrere Kooperationen zwischen dem SWR und dem Bereich Empirische Politikforschung ergeben. So stand Thorsten Faas dem SWR1 für ein Gespräch zur Verfügung, welches an dieser Stelle nachgehört und nachgelesen werden kann. Die „Politische Landkarte von Rheinland-Pfalz“ - ein gemeinsames datenjournalistisches Projekt - gibt darüber hinaus Einblick in die möglichen Zusammenhänge zwischen sozialstruktureller Komposition und den Wahlergebnissen innerhalb des Landes.

Publiziert am: 25. Februar 2016. Abgelegt unter Medien

Thorsten Faas im Interview mit dem SWR

Welche Rolle die AfD bei der kommenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz spielen könnte und wie dies mit den Positionierungen der anderen Parteien zusammenhängt, hat Thorsten Faas in einem Interview in der SWR-Sendung „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“ erläutert. Das Interview kann auf der Seite des SWR angeguckt und heruntergeladen werden.

Publiziert am: 15. Januar 2016. Abgelegt unter Medien

Interview zum Transparenzgesetz

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Beteiligungsverfahrens zum rheinland-pfälzischen Transparenzgesetz durch den Bereich „Empirische Politikforschung“ zieht Prof. Dr. Thorsten Faas eine erste Bilanz. Evaluiert wurden die Veranstaltungen und Online-Partizipationsmöglichkeiten, die die Landesregierung den Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Gruppen anbot, um ihre Sichtweisen und Kommentare zum Gesetzesentwurf einzubringen. Das Interview kann hier nachgelesen werden.

Publiziert am: 12. Mai 2015. Abgelegt unter Medien

Video zum Projekt „Mobilisierung bei Nebenwahlen“

Anlässlich der Kommunalwahl im Mai 2014 haben wir in Mainz das Projekt “Mobilisierung bei Nebenwahlen: Ein Feldexperiment zu Mobilisierungspotenzialen von Wahlkämpfen anlässlich der Kommunalwahl 2014 in Rheinland-Pfalz” realisiert. Nachdem vor Kurzem der ausführliche Projektbericht dazu erschienen ist, gibt es nun auch eine kurze Videozusammenfassung des Projekts. In knapp 2:30 min wird auf einige der zentralen Fragen des Projekts eingegangen: Welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung gibt es? Wie kann Bürgerbeteiligung möglichst erfolgreich gestaltet werden? Und, welche konkreten Ergebnisse hat das von uns durchgeführte Projekt in diesem Zusammenhang erbracht? Wir wünschen viel Spaß beim Schauen des Videos!

Empirische Politikforschung in den Medien

auftaktIn den vergangenen Tagen war der Bereich „Empirische Politikforschung“ in verschiedenen Kontexten öffentlich sichtbar:

  • Im Nachgang zur hamburgischen Bürgerschaftswahl vom 15. Februar war Thorsten Faas zu Gast im SWR2 Forum zur Wahl und diskutierte dort mit Stephan Ueberbach vom SWR und Peter Dausend von der ZEIT über die Lehren aus dieser Wahl.
  • Im Deutschlandfunk ging es - ebenfalls anlässlich der hamburgischen Bürgerschaftswahl - um die grundsätzliche Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger wieder stärker für Politik und Wahlen gewinnen lassen. Auch hier flossen Erkenntnisse aus der Forschung des Bereichs ein.
  • In „Zur Sache Rheinland-Pfalz“ gab es in der vergangenen Woche einen neuen Politrend, nachdem die neuen Ministerinnen und Minister nun 100 Tage im Amt sind (Beitrag: Bürger vermissen glaubwürdigen Neuanfang).
  • FES_PodiumRheinland-Pfalz soll ein Transparenzgesetz bekomme und im Vorfeld dazu soll es ein umfassendes Beteiligungsverfahren geben. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in der vergangenen Woche diskutierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Staatssekretärin Heike Raab, die Vorsitzende des Rats für digitale Entwicklung und Kultur, Valentina Kerst, und Thorsten Faas über Chancen und Risiken eines solchen Gesetzes. Bilder von der Veranstaltung können unter diesem Link eingesehen werden.
  • Unter dem Stichwort „Demoskopie von morgen: Meinungsforschung oder Meinungsmache“ diskutierten gestern Yvonne Schroth (Forschungsgruppe Wahlen), Stefan Niggemeier (freier Journalist) und Frank Stauss (Geschäftsführender Gesellschafter B U T T E R GmbH) zusammen mit Thorsten Faas zu diesem Thema. Das Video zum Nachschauen gibt es hier.

Rückblick: „Internet killed the TV-Star?“ – Fachtagung zur Zukunft(-sfähigkeit) des Fernsehens

mk14_beitragVorletzte Woche fand unsere Tagung „Internet killed the TV-Star?“ statt, die wir gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt „Medienkonvergenz“ organisiert haben. Bereits bei der Podiumsdiskussion zum Stellenwert des Fernsehens im Internetzeitalter am Donnerstag berührten die Referenten verschiedenste Aspekte des umfangreichen Themas. Die vertiefenden Panels, in denen die Referentinnen und Referenten zu Social TV, Connected TV, Data Driven TV und Post TV sprachen, boten Raum für weiterführende Analysen. Besonders freut uns, dass die Veranstaltungen an beiden Tagen bis auf den letzten Platz ausgebucht war und uns auch im Livestream viele Interessierte folgten. Das bestätigt uns wie aktuell und relevant das Thema ist. Wer die Vorträge der Referentinnen und Referenten noch einmal nachvollziehen möchte – sowohl die Präsentationen als auch die Vortragsvideos – findet diese nach und nach auf dieser Website unter dem Reiter Medienkonvergenz 2014. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Vortragenden für den interessanten Input sowie den vielen interessierten Zuschauern online und offline!

LIVESTREAM zur Tagung „Internet killed the TV-Star?“ am 27./28.11.2014

Die Fachtagung zur Zukunft(-sfähigkeit) des Fernsehens, die wir gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz und dem Institut für Publizistik ausrichten, ist an beiden Tagen bis auf den letzten Platz besucht. Wir bedanken uns für die große Resonanz! Auch freuen wir uns allen weiteren Interessierten - auch von weiter weg - einen Livestream zur Tagung anbieten können. Los geht's morgen um 17:30 Uhr. Klicken Sie doch mal rein, unter:
hd-livestream.de/pac_iframe.aspx

Weitere Informationen zur Tagung sowie den Programmablauf finden Sie hier.

Demokratiekonferenz Aargau 2014

Aargau 2014Am 5. Juni 2014 fand in Aarau eine gemeinsame Tagung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und des Kantons Aargau zur direkten Demokratie und Bürgerbeteiligung statt. Im Rahmen dieser hat Thorsten Faas einen Vortrag zur Finanzwirksamkeit direktdemokratischer Entscheide gehalten. Daneben standen weitere wichtige Fragen direkter Demokratie und deren Weiterentwicklung im Fokus.

Das Tagungsprogramm, sowie weitere Informationen zur Veranstaltung können auf der Website der Demokratiekonferenz abgerufen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, alle Vorträge - auch den von Thorsten Faas - noch einmal bei Youtube anzusehen.

Medienbeiträge zu den Kommunal- und Europawahlen

SWR_TF Europa- und die Kommunalwahlen rücken immer näher – und damit rücken diese Ereignisse (endlich) auch in den Medien und der öffentlichen Diskussionen stärker in den Vordergrund. Auch wir im Bereich „Empirische Politikforschung“ begleiten diese Ereignisse aus wissenschaftlicher Perspektive: Welchen Einfluss haben die erstmals stattfindenden TV-Debatten? Welche Implikationen hat die sinkende Wahlbeteiligung? Wie lässt sich dieser begegnen? Über die Ergebnisse der Forschung berichtete Thorsten Faas in den vergangenen Tagen in mehrere Medienauftritten. Dabei waren ein Rundfunkbeitrag im SWR-Forum (SWR2, 13.5.) mit dem Titel "Protest und Plattitüden – Vor welcher Wahl steht Europa?" sowie ein Fernsehinterview in der Sendung "zur Sache Rheinland-Pfalz" vom 15.5.2014 (SWR).

Beide Beiträge können auch noch einmal auf den jeweiligen Websites der Sendung nachgehört beziehungsweise nachgelesen werden:

Publiziert am: 19. Mai 2014. Abgelegt unter Medien

#DuD14 – Videos auf YouTube

Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und EinflussfaktorenAm 10. April 2014 trafen sich Experten aus Medien, Politik, Demoskopie und Wissenschaft zur Fachtagung „Demokratie und Demoskopie: Wechselverhältnis und Einflussfaktoren“, die der Bereich Empirische Politikforschung zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ausrichtete.

Im Zentrum der Fachtagung standen die folgenden Leitfragen:

  • Wie ist es um das Verhältnis von Demokratie und Demoskopie bestellt, welche Wechselwirkungen und ggf. welche Abhängigkeiten bestehen?
  • Welchen Einfluss haben Meinungsumfragen auf die Politik (inhaltlich wie kommunikativ) und wie wird versucht, mit Zahlen Politik zu machen?
  • Welchen Einfluss hat die Demoskopie auf die politische Meinungsbildung in den Medien, in Parteien und im politischen Prozess?

Diese und andere Fragen werden auch in den Videos zur Tagung behandelt, welche ab sofort bei Youtube angesehen werden können.

Mehr Informationen zur Fachtagung lassen sich darüber hinaus dem Tagungsflyer und der Tagungswebsite entnehmen.

Interview mit dem Handelsblatt

Immer mehr Politiker nutzen Twitter oder Facebook für die Verbreitung ihrer Botschaften. Warum diese Form der Kommunikation nicht nur neue Chancen eröffnet, hat Thorsten Faas im Interview mit dem Handelsblatt erklärt.

Das gesamte Interview kann auf der Website des Handelsblattes nachgelesen werden.

Publiziert am: 29. Januar 2014. Abgelegt unter Medien

Tagungsvideos und Präsentationen der #mkbtw13

Screenshot YouTubeAuf der Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“ kamen Experten aus Wissenschaft, Medien, Parteien und Beratung zusammen, um den jüngst zurückliegenden Wahlkampf aus einer integrierten Perspektive zu beleuchten. Wir freuen uns über den Anklang, den dieses Konzept bei den Referenten und Tagungsgästen fand und möchten nun die vielen guten Gedanken, die während der Veranstaltung vorgetragen wurden, einem noch breiteren Kreis zugänglich machen.

Die Videos und Präsentationen, welche die Vortragenden dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben, finden Sie ab sofort im Register Referenten und Vorträge. Darüber hinaus können Sie unter der folgenden YouTube Playlist alle Videos ansehen. Allen Rezipienten wünschen wir viel Spaß mit dem Material!“

Rückblick auf die Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“

Vergangene Woche fand unsere Tagung "Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013", die wir gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Publizistik und mit Unterstützung des Forschungsschwerpunktes „Medienkonvergenz“ in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz durchgeführt haben. "Endlich reden wir nicht mehr über Online und Offline, sondern über Konvergenz", begeisterte sich Robert Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen) schon bei der Podiumsdiskussion zum Auftakt. Die vertiefenden Panels, in denen die Referentinnen und Referenten den Wahlkampf aus Sicht der Medien, Parteien und Wähler darstellen, boten Raum für weiterführende Analysen. Deutlich wurde vor allem eines: Das Denken in den Kategorien „Online“ und „Offline“ ist analytisch wertlos. Ob Online oder Offline – Wahlkampfstrategien sind als ganzheitliche Konzepte zu verstehen. Dass diese Perspektive bei Referentinnen und Referenten sowie Gästen verfing, freut uns sehr!

Tagung Medienkonvergenz

Wer die Vorträge der Referentinnen und Referenten noch einmal nachvollziehen möchte – sowohl die Präsentationen als auch die Vortragsvideos – findet diese nach und nach auf dieser Website unter dem Reiter Tagung Medienkonvergenz.
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Vortragenden für den interessanten Input sowie den vielen interessierten Zuschauern online und offline, für die eifrig geführten Diskussionen.

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat im von Fernsehzuschauern positiv bewerteten TV-Duell gepunktet

Untersuchung von Wahrnehmung und Wirkung des TV-Duells 2013  

Die Universität Koblenz-Landau und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben im Rahmen eines gemeinsamen Live-Experiments Wahrnehmung und Wirkung des TV-Duells 2013 zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück (SPD) untersucht. Insgesamt nahmen 362 Bürgerinnen und Bürger an der Untersuchung teil und verfolgten das Fernsehduell an den Universitäten in Koblenz, Landau und Mainz. Während der Debatte konnten sie Angela Merkel und Peer Steinbrück entweder mit Drehreglern oder mit Push-Buttons permanent bewerten und zusätzlich vor und nach dem Duell mithilfe von Fragebögen ihre zusammenfassenden Meinungen abgeben. Die Hauptergebnisse: Peer Steinbrück konnte bei den Fernsehzuschauern punkten und die Bürger haben die Debatte positiv bewertet.

Merkel hatte den besseren Start ins Duell. Gleich mit einer ihrer ersten Aussagen konnte sie einen der höchsten Zustimmungswerte der gesamten Debatte verbuchen. Allerdings erhielt sie diese Zustimmung nicht für eine Sachaussage, sondern als sie Peer Steinbrück zur Seite sprang und betonte, dass alle Politiker immer wieder Kritik ausgesetzt seien und durch "harte Zeiten gehen" (1). Am Ende der Debatte erreichten ihre Aussagen erneut eine ähnliche Akzeptanz: Ihre Absage an eine Beteiligung Deutschlands im Syrien-Konflikt (7) sowie ihre Klarstellung, dass es immer "erst um das Land, dann um die Partei und dann um die Person" gehe (8), stießen auf breite Zustimmung.

Steinbrück hatte erst nach etwa einer halben Stunde seinen ersten starken Moment. Mit seiner Kritik an Steuerhinterziehung, durch die dem Staat "Jahr für Jahr 30 Milliarden Euro" entgehen (2), konnte er bei den Zuschauern punkten. In der Endphase des Duells konnte er die Zuschauer gleich mehrmals überzeugen. Die insgesamt besten Werte erzielte er mit seiner Kritik an der Ausbildungssituation (3), gefolgt von seiner Ankündigung, im Falle einer Kanzlerschaft das Kinderbetreuungsgeld umgehend abzuschaffen (4). Ebenfalls auf breite Zustimmung stieß die Feststellung, dass die Abhörpraxis ausländischer Geheimdienste deutsches Recht verletze (5). Schließlich teilten die Zuschauer auch seine Ausführungen zur Syrien-Krise (6).

In der Debatte polarisierten die Kandidaten am stärksten mit ihren Positionen zu den Fragen, wie der Euro-Krise zu begegnen sei und wie die Lage Griechenlands verbessert werden kann.

Merkel war vor dem Duell als eindeutiger Debattensieger erwartet worden. Dieser Erwartung wurde sie nicht gerecht. Eine absolute Mehrheit deklarierte Steinbrück als Gewinner der Debatte (51 vs. 36 Prozent). Rund 17 Prozent änderten aufgrund der TV-Duell-Rezeption ihre Kanzlerpräferenz. Davon profierte Steinbrück, der im Saldo neun Prozentpunkte zulegen konnte. Merkel hingegen büßte fünf Prozentpunkte ihrer Anhängerschaft ein. Dennoch hat Merkel in Sachen Kanzlerschaft auch nach dem Duell gegenüber Steinbrück einen deutlichen Stimmenvorteil (46 vs. 38 Prozent), auch wenn Steinbrück Sympathiegewinne verbuchen konnte. Seine Bewertung verbesserte sich um 1,3 Skalenpunkte, während sich der um 0,1 Skalenpunkte gesteigerte Sympathiewert von Angela Merkel kaum veränderte.

Das TV-Duell hat das Interesse der Zuschauer am Wahlkampf erhöht. Die Debatte wurde von einer Mehrheit der Zuschauer als unterhaltsam (65 Prozent) und spannend (53 Prozent) bewertet. Damit wurden die Werte des TV-Duells 2009 deutlich übertroffen (54 bzw. 32 Prozent). Auch hat das TV-Duell seine Funktion als Wahlhilfe erfüllt. Dies bekräftigten 40 Prozent der Zuschauer. Zudem hat sich der Anteil derjenigen, die sich keinen der beiden Kandidaten als Kanzler wünschen, von 23 Prozent vor dem Duell auf 16 Prozent nach dem Duell verringert.

Diese Untersuchung wurde in Kooperation der Universitäten Koblenz-Landau und Mainz durchgeführt. Sie ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts "German Longitudinal Election Study", deren Ziel es ist, die Wahrnehmungsprozesse und die Urteilsbildung von Wählerinnen und Wählern insbesondere während des Wahlkampfs zu erforschen. Die Studie schließt an die Untersuchungen der Forschergruppe zu den TV-Duellen 2002, 2005 und 2009 an.

PM_DUELL13.pdf

 

Vortragsankündigung: Höllenritt Wahlkampf

VortragsankündigungAm kommenden Donnerstag (11.07.2013) um 16:00 Uhr wird Frank Stauss einen Gastvortrages im Georg Forster-Gebäude, Raum 02-521 halten. In seinem Buch „Höllenritt Wahlkampf“, aus dem er bei dem Vortrag erzählt, gewährt der Autor einen Blick hinter die Kulissen moderner Wahlkämpfe.

Frank Stauss ist Mitinhaber der Kommunikationsagentur BUTTER. und einer der führenden Experten für Wahlkampfkommunikation in Deutschland. Der Politologe studierte in Heidelberg, Washington D.C. und Berlin und begann seine Karriere als Wahlkämpfer in der Clinton/Gore-Kampagne. Seither betreute er über 20 Wahlkämpfe im In- und Ausland und gehört zu den erfolgreichsten Werbern Deutschlands.

Zu dem Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Für die weitere Planung wäre es zudem gut, wenn Sie sich bei Simone Ndongala (Ndongala [at] politik.uni-mainz.de) anmelden würden.

Ankündigung: Deutschland vor den Bundestagswahlen – die Rolle neuer Kommunikation

FESAm 22. September finden die nächsten Bundestagswahlen und darüber hinaus auch noch Wahlen auf Länderebene statt. Da die politischen Parteien sich intensive Gedanken machen, wie die Wahlen gewonnen werden können, spielt die Frage einer adäquaten zielgruppenorientierten Kommunikation eine zentrale Rolle.

Wie kann und soll diese aussehen? Wie gelingt es, die große Gruppe Nichtwähler wieder zu mobilisieren? Welche neuen Kommunikationsstrategien spielen im Wahlkampf eine zentrale Rolle? Was kann Social Media bei einer Mobilisierung bewirken? Werden soziale Medien unterschätzt, oder müssen die politischen Akteure sie stärker nutzen?

Zu diesen Fragen wird Prof. Dr. Thorsten Faas am Montag, dem 01.07.2013, um 18.00 Uhr in einem Vortrag in der Friedrich-Ebert-Stiftung referieren.

Berliner Republik und hr-iNFO

Etwas weniger als fünf Monate vor der Bundestagswahl steigt das Interesse der Medien an diesem Thema merklich. Thorsten Faas hat deshalb für die Berliner Republik einen Beitrag verfasst, in dem er vom Atlantis-Effekt berichtet. Was es mit diesem Effekt auf sich hat, kann auf der Website der Berliner Republik nachgelesen werden.

  • Thorsten Faas: Der Atlantis-Effekt, in: Berliner Republik, 2/2013, S. 6–7.

 

Daneben war Thorsten Faas zu Gast im Podcast des hr (hr-iNFO), in dem über die Chancen neuer (AfD) und neuerer (Piraten) Parteien diskutiert wurde. Auch der Podcast kann online abgerufen werden.

Droge Demoskopie im SWR2

Zusammen mit Matthias Jung und Christoph Schwennicke hat Thorsten Faas gestern im SWR2 über das Thema "Droge Demoskopie" diskutiert. Das Gespräch kann auch auf der Website des SWR2 angehört werden.