Projekte

Neue Publikation im Leviathan

Im neuesten Heft (1/2017) ist ein Beitrag von Claudia Landwehr, Philipp Harms und Thorsten Faas erschienen. „Bröckelt der Verfahrenskonsens? Einstellungen zu politischen Entscheidungen und demokratischen Entscheidungsverfahren in Zeiten des Populismus“. Basierend auf einem experimentellen Design wird gezeigt, dass die Verfahrenspräferenzen in der Bevölkerung stark vom jeweiligen Thema (und dem vermuteten Meinungsklima) abhängig sind.

Claudia Landwehr, Thorsten Faas, Philipp Harms: Bröckelt der Verfahrenskonsens? Einstellungen zu politischen Entscheidungen und demokratischen Entscheidungsverfahren in Zeiten des Populismus, in: Leviathan, 45, 2017, S. 35–54.

Prof. Dr. Faas im Landesrat für digitale Entwicklung und Kultur

In der neuen Legislaturperiode berät erneut ein „Landesrat für digitale Entwicklung und Kultur“ die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu allen mit der Digitalisierung in Verbindung stehenden Themen. Auch Prof. Dr. Thorsten Faas gehört diesmal wieder zu den Mitgliedern des Gremiums, dessen erste Sitzung am 12. Januar stattfand. Weitere Informationen über die Arbeit des Rates und seine Mitglieder finden Sie hier.

Abschlussbericht „Politische Kommunikation in Zeiten von Social Media“ erschienen

bapp

Die Ergebnisse des kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekts
„Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“ sind nun im Abschlussbericht des Projekts durch die Bonner Akademie für Forschung und Lehrer praktischer Politik (BAPP) veröffentlicht worden.

Der Abschlussbericht steht hier zum Download als PDF-Datei zur Verfügung.

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Forschungsprojekte zur rheinland-pfälzischen Landtagswahl – Teilnehmer gesucht!

Aus Anlass der rheinland-pfälzischen Landtagswahl am 13. März führt der Bereich Empirische Politikforschung ab sofort zwei Projekte durch. Für beide Studien werden zahlreiche Teilnehmer gesucht. Als Dankeschön gibt es jeweils Büchergutscheine zu gewinnen. Interessenten können die beiden Studien dabei über die jeweiligen Internetseiten erreichen.

Das Projekt „Wahlumfrage 2016“ wird in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach der Wahrnehmung und Verarbeitung politischer Informationen während des Wahlkampfes. Hierzu wird ein innovatives Umfrageinstrument implementiert, welches die Simulation eines Wahlkampfs ermöglicht. Die Wahlumfrage ist im Internet unter www.wahlumfrage2016.de zu finden.

Die zweite Studie mit dem Titel „Wahlstudie Rheinland-Pfalz 2016“ wird im Rahmen eines Projektseminars des Masterprogramms „Empirische Demokratieforschung" durchgeführt. Politische Einstellungen und Wahlverhalten bilden dabei den Untersuchungsschwerpunkt. Dieses Projekt ermöglicht es den Masterstudierenden, in aktuellem Kontext praktische Forschungsarbeit zu leisten und die eigenen Fertigkeiten und Kenntnisse weiter zu vertiefen. Die Online-Umfrage der Wahlstudie ist über die Internetseite www.wahlstudie.de zu erreichen.

Bereich „Empirische Politikforschung“ führt Projekt zum TV-Duell Dreyer – Klöckner durch

Am 1. März 2016 findet mit dem Fernsehduell zwischen Malu Dreyer und Julia Klöckner der Höhepunkt des Wahlkampfs zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt. Der Bereich Empirische Politikforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt dazu eine Studie durch:
Wie werden bei einem solchen Duell politische Informationen wahrgenommen und verarbeitet? Wie wirken sie sich auf politische Einstellungen aus?

Die Studie knüpft dabei unmittelbar an frühere Studien des Bereichs an, in deren Rahmen bereits die Duelle vor den Bundestagswahlen 2009 und 2013 analysiert wurden.

Interview zum „Haustürwahlkampf Reloaded“

Haustür-WKHaustürbesuche erfreuen sich derzeit auf allen politischen Ebenen wieder besonderer Beliebtheit. Diese Renaissance eines eigentlich recht alten Wahlkampfinstruments blieb natürlich auch in der politikwissenschaftlichen Forschung nicht unbeobachtet. Thorsten Faas und Daniela Hohmann haben deshalb im vergangenen Jahr in Mainz ein Projekt zur Mobilisierungsleistung von Haustürwahlkämpfen durchgeführt.
Nun hat Daniela Hohmann der Campaigning Academy Berlin zu den zentralen Ergebnissen des Projekts und ein wenig darüber hinaus ein Interview gegeben. Das Interview kann an dieser Stelle nachgelesen werden.

Ankündigung: Twitter-Interview zur Politischen Kommunikation in Social Media

Im Nachklang zur Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“ findet morgen ein Interview zwischen dem Projektleiter Thorsten Faas und dem Projektpaten Alexander Schweitzer live bei Twitter statt. Dem Gespräch kann unter dem Hashtag #pksm15 gefolgt werden und selbstverständlich kann auch interaktiv daran teilgenommen werden. Das Interview startet am Mittwoch, 9.12.2015 um 14:30 Uhr.

Abschlussveranstaltung Politische Kommunikation in Zeiten von Social Media

Thorsten FaasAm 18.11. fand die Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt „Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologien“ in der Landesvertretung der Freien Hansestadt Hamburg in Berlin statt, das der Bereich in Kooperation mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik und YouGov durchgeführt hat. Thorsten Faas und Benjamin Sack haben dort zentrale Ergebnisse aus einer Längsschnittbefragung, die von Juli 2013 bis September 2015 in insgesamt fünf Wellen durchgeführt wurde, vorgestellt.

Auf großes Interesse stießen dabei vor allem Ergebnisse zur so genannten „Filterbubble“. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Freundeslisten bei Facebook-Nutzern zu einem großen Teil aus Personen zusammensetzen, die derselben Partei nahestehen wie die Nutzer selbst. Gerade bei Anhängern der „Alternative für Deutschland“ ist diese Tendenz besonders ausgeprägt. Nicht nur dieser Teil des Vortrags sorgte letztlich sogar dafür, dass der zur Veranstaltung angesetzte Hashtag #pksm15 kurzzeitig in Deutschland auf Twitter „trendete“.

DiskussionDiese Erkenntnisse zur Filterbubble bildeten auch den Fokus in der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Christian Krell moderiert wurde und an der Alexander Schweitzer, Holger Geißler, Jasmin Siri und Thorsten Faas teilnahmen. Als zentrale Erkenntnisse zeigte sich hier die einsetzende Ernüchterung, die sich bei der Hoffnung sozialer Medien als Katalysator für die politische Kommunikation in den letzten Jahren ergibt. So verwies Holger Geißler darauf, dass soziale Medien in erster Linie „social“ und nicht „political“ sein. Alexander Schweitzer macht aus eigener Erfahrung deutlich, dass die Filterbubble tatsächlich einer Tendenz unterliegen zu scheint, indem er dazu angab, dass unter seinen Facebook-Freunden die SPD die „absolute Mehrheit“ ausmache.

Zur Veranstaltung gab es einen Stream über Periscope, der zusätzlich auf großes Interesse stieß. Der Link der Aufzeichnung als Video-Podcast wird in Kürze veröffentlicht.

Neues Forschungsprojekt: Evaluation des Bürgerbeteiligungsverfahrens zum Klimaschutzplan 2050

In Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung begleitet der Bereich „Empirische Politikforschung“ das Bürgerbeteiligungsverfahren sowie den sich daran anschließenden Prozess der Verabschiedung zum geplanten „Klimaschutzplan 2050“. Ziel der verschiedene Methoden umfassenden Studie ist es, das Verfahren darauf zu prüfen, ob es den Kriterien guter Bürgerbeteiligung entspricht. Darüber hinaus soll erforscht werden, welche Auswirkungen das Verfahren auf die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu Klimaschutz, (direkter) Demokratie und Bürgerbeteiligung hat. Zudem sollen die öffentliche Meinung und der „partizipative Fußabdruck“ nachverfolgt werden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Projektseite.