Publikationen

Neue Publikationen: Schwerpunktthema TV-Debatten der Politischen Pychologie

polpsy-2-2015Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Politische Psychologie“ mit dem Schwerpunktthema „Rezeption und Wirkung von TV-Debatten“ fungierten Michaela Maier, Jürgen Maier und Thorsten Faas als Gastherausgeber. Eine Übersicht über den Inhalt der Ausgabe lässt sich auf der Seite der Politischen Psychologie einsehen. Teil der Ausgabe sind auch zwei Beiträge, welche von Thorsten Faas mitverfasst wurden:

  • Jürgen Maier, Thorsten Faas: The Impact of Personality on Viewers’ Reactions to Negative Candidate Statements in Televised Debates, in: Politische Psychologie, 4, 2015, S. 169–187.
  • Thorsten Faas, Judith Schliephake: Affective Intelligence und Debattenrezeption: Eine experimentelle Studie zum Einfluss von Emotionen auf die Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung am Beispiel eines Fernsehduells, in: Politische Psychologie, 4, 2015, S. 252–274.
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Neue Publikation: The Impact of Online versus Offline Campaign Information on Citizens’ Knowledge, Attitudes and Political Behaviour

Rechtzeitig zu Weihnachten ist das Sonderheft „E-Campaigning in Germany: A Net Revolution?“ der Zeitschrift „German Politics“ erschienen. Die Beiträge befassen sich primär mit der Bundestagswahl 2009, liefern aber trotzdem spannende theoretische und empirischen Einblicke in das Potenzial neuer Medien für die politische Kommunikation. Im Heft ist auch ein Beitrag von Julia Partheymüller und Thorsten Faas enthalten:

  • Julia Partheymüller, Thorsten Faas: The Impact of Online versus Offline Campaign Information on Citizens’ Knowledge, Attitudes and Political Behaviour: Comparing the German Federal Elections of 2005 and 2009, in: German Politics, 24, 2015, S. 507–524.
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Neue Publikationen in der Zeitschrift für Parlamentsfragen

Mit zwei neuen Beiträgen ist Thorsten Faas in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl), welche das Schwerpunktthema „Demoskopie“ hat, vertreten. Der erste Beitrag untersucht dabei die notwendigen Vorbedingungen für demoskopische Umfrageeffekte auf die Bürger. Ein möglicher Effekt wird hingegen im zweiten Beitrag untersucht, welchen er zusammen mit Sascha Huber verfasst hat und der die Frage stellt, ob die Demoskopen die FDP aus dem Bundestag vertrieben haben:

  • Thorsten Faas: Zur Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit von Umfragen aus Sicht der Bürger: Ein Test zweier notwendiger Bedingungen für Umfrageeffekte, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 46, 2015, S. 692–707.
  • Thorsten Faas, Sascha Huber: Haben die Demoskopen die FDP aus dem Bundestag vertrieben? Ergebnisse einer experimentellen Studie, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 46, 2015, S. 746–759.

Neue Publikation: PVS Sonderheft 50 – Politische Psychologie

pvs_sonderheft„Die Politische Psychologie verspricht, die Erklärung politischer Phänomene auf diversen Gebieten zu verbessern. Dies gilt für die Forschung zu politischen Eliten ebenso wie zu mass politics, wie jüngere Entwicklungen in der internationalen scientific community belegen. Auch in Deutschland zeigen sich erste Entwicklungen in diese Richtung, allerdings ist noch ein erheblicher unausgeschöpfter Wissens- und Erkenntnistransfer sowohl zwischen den politikwissenschaftlichen Teildisziplinen als auch zwischen den Fachdisziplinen der Politikwissenschaft und der Psychologie zu konstatieren. Mit seinem Fokus auf dem Querschnittsthema ‚Politische Psychologie‘ soll das Sonderheft dazu beitragen, diese Perspektive in der deutschen Fachdiskussion weiter zu verankern und bestehende Lücken zu schließen“ – so hatte Thorsten Faas zusammen mit seinen Mitherausgeber Cornelia Frank (Goethe-Universität Frankfurt) und Harald Schoen (Universität Mannheim) das Ziel für das PVS-Sonderheft „Politische Psychologie“ im Call for Papers im Juli 2013 formuliert.

Die Resonanz damals war überwältigend – insgesamt wurden über 100 Vorschläge für das Sonderheft aus allen Teilen der Politikwissenschaft erreicht. Nach einem internen und externen Review-Prozess und einer Autorentagung im September 2014 in Mainz ist der Band nun mit insgesamt 21 Beiträgen erschienen. Das Inhaltsverzeichnis kann beim Nomos-Verlag eingesehen werden. Das Buch gibt es ebenfalls direkt bei Nomos.

Dieser Band wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Personen und Institutionen nicht möglich gewesen: Der Dank der Herausgeber gilt Vorstand und Beirat der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), die den Vorschlag für das Sonderheft ausgewählt haben. Die Autorentagung im Herbst 2014 wäre ohne die Unterstützung der DVPW und vor allem der Fritz Thyssen Stiftung nicht möglich gewesen. Auch diesen Institutionen gilt der Dank.

  • Thorsten Faas, Cornelia Frank, Harald Schoen (Hrsg.): Politische Psychologie: Ein interdisziplinäres Forschungsparadigma zur Erklärung politischer Phänomene (PVS Sonderheft 50), Baden-Baden: Nomos, 2015.

Neue Publikation: Raabisierung von Wahlkämpfen

Gerade noch rechtzeitig vor dem TV-Abschied von Stefan Raab ist eine neue Publikation erschienen, in der Thorsten Faas die Rolle von Stefan Raab beim TV-Duell 2013 untersucht hat. Sein Fazit:

„Letztlich kann die Idee, dem TV-Duell mit Stefan Raab zusätzliche Attraktivität zu verleihen, als Erfolg verbucht werden. Mit seinem Auftritt im Duell konnte Raab dabei auch zeigen, dass zwischen Klasse und Masse, zwischen Qualität und Reichweite nicht zwingend ein Gegensatz bestehen muss. Sicherlich wird eine „Raabisierung“ von Wahlkämpfen kein Allheilmittel sein, um der skizzierten Tendenz in Wahlkämpfen zu begegnen, aber eine sinnvolle und effektive Maßnahme ist in solchen Unterfangen ohne Zweifel zu sehen.“

  • Thorsten Faas: Raabisierung von Wahlkämpfen in Zeiten rückläufiger Wahlbeteiligung? Ein Blick auf das Fernsehduell 2013, in: Ursula Münch, Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Die neue Offenheit. Wahlverhalten und Regierungsoptionen im Kontext der Bundestagswahl 2013, Frankfurt a.M.: Campus, S. 287–308.
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Publikation: Economic Voting im Kontext der Fernsehdebatte 2013

pub_wkwIn einer neuen Publikation gehen Thorsten Faas und Jürgen Maier der Frage nach, ob und wie sich das Fernsehduell 2013 zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück auf ein mögliches „Economic Voting” ausgewirkt hat – was tatsächlich auch der Fall gewesen ist. So hat es etwa dazu geführt, dass die wahrgenommene Verantwortung der Regierung für die eigene wirtschaftlichen Lage in stärkerem Maße davon abhing, wie diese Lage selbst bewertet wurde – gerade bei den Regierungsanhängern. Wenn sie ihre Lage als gut einschätzten, wirkte sich dies nach dem Duell stärker zugunsten der Kanzlerin aus als zuvor. An dieser Stelle also war die Kanzlerin durchaus erfolgreich. Zudem führte das Duell zu einer Normalisierung: Während nämlich vor dem Duell noch einige Effekte und Muster zu beobachten waren, die nicht im Einklang mit den theoretischen Erwartungen standen (so war etwa kein direkter Effekt der Wahrnehmung der allgemeinen Wirtschaftslage auf die Regierungszufriedenheit zu beobachten), so entsprach das Muster nach der Debatte deutlicher den Erwartungen. Das Duell als Großereignis hat offenkundig dazu geführt, diese Muster zu etablieren – was insgesamt zeigt, dass auch economic voting nichts „Natürliches“ ist, sondern konstruiert und etabliert werden muss, gerade auch im Umfeld von TV-Duellen.

  • Thorsten Faas, Jürgen Maier: Wahrnehmungen der Wirtschaftslage, Zuschreibungen von Verantwortung und die Auswirkungen auf das Wahlverhalten im Kontext der Fernsehdebatte Merkel-Steinbrück 2013, in: Heiko Giebler, Aiko Wagner (Hrsg.): Wirtschaft, Krise und Wahlverhalten, Baden-Baden: Nomos, S. 237–266.
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Neue Publikation: The Impact of Online versus Offline Campaign Information

In der kommenden Ausgabe der German Politics wird ein Beitrag von Julia Partheymüller und Thorsten Faas erscheinen, welcher schon jetzt heruntergeladen werden kann:

  • Julia Partheymüller, Thorsten Faas: The Impact of Online versus Offline Campaign Information on Citizens’ Knowledge, Attitudes and Political Behaviour: Comparing the German Federal Elections of 2005 and 2009, in: German Politics, 2015.
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Ergebnisse des Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg vorgestellt

In einem gemeinsamen Projekt der Universitäten Mannheim, Tübingen, Stuttgart und Freiburg wurde im Rahmen des Demokratie-Monitorings (finanziert durch die BW-Stiftung) in den vergangenen beiden Jahren die Demokratie in Baden-Württemberg vermessen. In Mannheimer Aufgabe bestand in der Konzeption und Auswertung einer repräsentativ angelegten Befragung der Menschen in Baden-Württemberg. Nun liegen seit kurzem die Ergebnisse vor, über die unter anderem der SWR und die Südwest Presse berichteten.

Die Ergebnisse sind überdies in einer Monographie erschienen, in der auch ein Beitrag über den Mannheimer Part enthalten ist:

  • Baden-Württemberg Stiftung (Hrsg.): Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg 2013/2014, Wiesbaden: Springer VS 2015
  • Sarah Perry, Jan W. van Deth, Rüdiger Schmitt-Beck, Thorsten Faas: Bürger und Demokratie in Baden-Württemberg, in: Baden-Württemberg Stiftung (Hrsg.): Demokratie-Monitoring Baden-Württemberg 2013/2014, Wiesbaden: Springer VS 2015, S. 37–150.

Publikation: Campaign dynamics in the run-up to a German referendum

Thorsten Faas' Aufsatz (mehr dazu hier) „Bring the state (information) in: Campaign dynamics in the run-up to a German referendum“, welcher Teil der aktuellen Ausgabe der Electoral Studies ist, ist mittlerweile erschienen und somit nun auch offline verfügbar:

  • Thorsten Faas: Bring the State (Information) in: Campaign Dynamics in the Run-up to a German Referendum, in: Electoral Studies, 38, 2015, S. 226–237.
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